Live DVD “Das Opladen Album”

Meine emotionale Abrechnung mit der Stadtentwicklung der letzten Jahrzehnte und eine Verbeugung vor meinen persönlichen „Helden“ dieser Stadt.

Seit 19.09.2015 gibt es meine erste DVD: Jorg Schmitz & Jürgen Hepp „Das OPLADEN-Album…LIVE“. Der unerwartet sensationelle Live Mitschnitt von Filmregisseur Christian Huchthausen unseres jetzt schon legendären Konzertes aus der alten Opladener Bahnhofsgaststätte vom 14.12.2014. Die Live DVD ist erhältlich über das folgende Anfrage-Formular oder bei meinen Konzerten zum Preis von 10,00 EUR

Musikvideo: “Usbekistan”

Das Musikvideo zu USBEKISTAN, der Single vom Album „Amerika“, im Duett mit der wunderbaren Sängerin Filomena Di Cara. Produziert von Christian Huchthausen.

„Amerika“

Neues Album inklusive der Single „Usbekistan“ featuring Filomena Di Cara.

Musikvideo: „Originalversion“

In Zusammenarbeit mit dem Opladener Filmemacher und Regisseur Christian Huchthausen hier mein aktuelles Musikvideo. Ich hoffe es gefällt euch.

„Schmitz….in der Hauptstadt“

Jorg Schmitz |
Wilmann’s Cafe – Berlin – Freitag, 27.03.2015 |
Konzertbericht von Linda Achtendamm

Die Vorgruppe des Abends, das Elektro-Akustik-Quartett „Summerbreeze“ bestach vor allem aufgrund ihres Equipments – endloses Kabelgewirr, Tretminen (Bodeneffektgeräte),…zum Glück brach sich niemand den Hals. Der eigenwillige atmosphärische Folk der 4 Berliner klang freundlich betrachtet sehr ungewöhnlich und seltsam und dann,… dann kam zum Glück Jorg Schmitz…und gab den absoluten Old School Singer/Songwriter. Gitarre, Mundharmonika und seine sonore Stimme reichten aus um ein direktes Gefühl von Vertrautheit zu schaffen. Schon sehr bald nach dem gefeierten Auftakt mit „Giganten“, „Terra & Luna“ und „Legendäres Herz“ kommt zum ersten Mal das Handtuch zum Einsatz und Schmitz sorgte mit „Zwei Kontinente“ für den ersten magischen Moment des Abends. Viele weitere folgten: „Die Besten“, „König von Rom“, „Originalversion“ und so weiter. Schmitz‘ liebt die Frauen: „Meryem Öcalan“, Giulietta“ und „Kazumi Takahara“ und gab zu, eine spezielle Beziehung zu Stehcafe’s zu haben, die sich in großartigen Songs wie „…mit Sarah Kuttner verwechselt“ ,Dieter Müller’s Cafe“ oder „Bushaltestellen“ wiederfinden. Warum dieser Kerl nicht längst so bekannt ist wie Clueso, Thees Uhlmann, Tim Bendzko oder Gisbert zu Knyphausen – ich weiß es nicht? Zum Abschluss seines 75 Minuten Sets spielte er das fantastische „Usbekistan“ legte mit „Sein wer du willst“ und dem ätherischen Kraftwerk-Cover „ Das Model“ nach und rang dem begeisterten Berliner Publikum langen Applaus ab.

„Schmitz….Kammerspiel“

Jorg Schmitz |
Cafe Reinhard – Wiesbaden – Freitag, 23.01.2015 |
Konzertbericht von Andrea Gerhardt

Acht Jahre sind eine lange Zeit,… eine Ewigkeit. Fast auf den Tag genau, nämlich am 25.01.2007 habe ich Jorg Schmitz zum letzten Mal, seinerzeit im Mainzer Club M8 gesehen und gehört und war bereits damals von seinen melancholischen Akustik-Folk Songs angetan. Das er sich so weiterentwickeln würde,…damit war nicht zu rechnen. Gut gekleidet, wie damals, mit dunkelblauen Jackett und schwarzer Jeans stellte der mittlerweile 50 jährige Sänger und Songschreiber sein Bierglas zur Seite und spielte das komplette, neue Album „Amerika“ – sehr zur Freude der Schreiberin und unerwartet vieler junger Studentinnen, die seinen Texten lauschten. Bereits mit dem Opener „Das traurigste Mädchen der Amagasaki-Allee“ , dieser Hymne an das traurige Mädchen an sich, spätestens aber jedoch nach „Legendäres Herz“ das Lied, das eigentlich auf das Album sollte, das sein Produzent jedoch „verdengelte“, so Schmitz, brachte er alle jungen Frauen auf seine Seite. Und ein Trennungs-Song wie „Zwei Kontinente“ dokumentiert ein weiteres Mal die erstaunliche Entwicklung dieses tollen Songschreibers. Das munter voran schippernde „Von London bis Rio de Janeiro“ und das Folk-soulige „Die Besten“ brachten weitere schöne Momente bevor das magische Trio von „Miami, Florida“, „Usbekistan“ und „Hier und jetzt“ das überwältigende Finale des „Amerika“ Albums einleiteten. Im Anschluss erklatschte sich das begeistere Publikum im wunderbaren Ambiente des Café Reinhard noch eine halbe Stunde an Zugaben. Schmitz gab den ganzen Abend den gut gelaunten, freundlichen Entertainer, der mit langen Ansagen und Geschichten viel zu den Songs zu erzählen hatte. Überhaupt spielte er die Songs vom neuen Album sehr intim, inspiriert und mit viel Verve. Dieser Abend hatte etwas von einem Kammerspiel zwischen ihm, seiner Gitarre und der Mundharmonika. Ich hoffe, es dauerte keine weiteren acht Jahre, diesen wunderbaren Songschreiber wiederzusehen- und zu hören.

Jorg Schmitz live an der Gitarre

„Schmitz allein an der Gitarre“

Jorg Schmitz |
KBW Cafe – Köln – Donnerstag, 20.11.2014 |
Konzertbericht von Max Nadolny |

Irgendwie war’s fast wie beim letzten Auftritt im KBW Cafe. Nach dem echt peinlichen Auftritt des Schwesternduos „Emily Jane“ mit ihrem Atmo-Folk mussten sich die Zuhörer im gut gefüllten Cafe erstmal erholen. Die ersten Schmitz Songs wie „Legendäres Herz“, „Alles steht still“ oder „Symmetrie“ wirkten auf das angeschlagene Publikum auch nicht gerade reanimierend. Mit „Die Besten“ vom neuen, im Februar erscheinenden Album „Amerika“ holte unser „Lieblings Singer/Songwriter“ aber alle aus der Schockstarre. Und das mit voller Inbrunst gespielte „Originalversion“ vom gleichnamigen, zweiten Soloalbum war der Höhepunkt des ersten Sets.

Der zweite Set suchte dann wie auch beim letzten Gig im KBW seinesgleichen. Das brandneue, „Cash-artige“ Eröffnungsstück „Halt dich an deinem besten Gedanken fest“ und das bluesige „Ich hab‘ es getan“ zeigten wohin die Reise geht. Und dann, …dann war Stehcafe-Zeit: „Dein Song“, „Bei dir, bei Mutter und im Stehcafe“, Dieter Müller’s Cafe“ und das unglaubliche „Bushaltestellen“ verwandelten das KBW Cafe in ein pulsierendes Büdchen in dem Jorg Schmitz zum Abschluss des regulären Sets“…mit Sarah Kuttner verwechselt“ die „Mutter aller Stehcafe Songs“ zelebrierte. Balladesk mit eindringlichem Gesang und Mundharmonikaspiel. Als Zugaben „Miami, Florida“ und das überwältigende „Usbekistan“,… beide vom neuen „Amerika“-Album. Nach minutenlangem Applaus entschloss sich Herr Schmitz zu einer dritten Zugabe. „Kazumi Takahara“,DEM Song über unerwartete Freundschaft und kam damit dem Wunsch einer hier ungenannten Zuhörerin nach.